Klare Niederlage für die Hombacher Bundesligakegler

Der Fluch setzt sich fort. Auch im sechsten Anlauf gibts in Hallbergmoos nicht zu holen

1. Bundesliga – Männer
VfB Hallbergmoos 1 – SKC Unterharmersbach 1

MP: 7:1
SP: 16,5:7,5
Kegel: 3756:3622

Am Start machte Adrian Rupp mit 616 Kegel ein ordentliches Spiel. Gegen Tobias Kramer fehlte ihm jedoch auf den einzelnen Bahnen jeweils der letzte Schritt zum Satzgewinn. Kramer nutzte dies konsequent aus und setzte sich mit 639 Kegel und 3,5:0,5 Satzpunkten durch. Nebenan rückte Wolfgang Bollack für den verhinderten Frédéric Koell in die erste Mannschaft. Nach seinem starken Comeback in der Vorwoche bestätigte er seine Form und holte mit 586 Kegel gegen das Hallbergmooser Duo Michael Reiter und Steve Thürer, das zusammen auf 573 Kegel kam, den einzigen Mannschaftspunkt für Unterharmersbach.

Im dritten Startduell zeigte Jonas Willer eine gute Partie und war ganz dicht am Punktgewinn. Vor der letzten Bahn hatte er die bessere Ausgangslage, doch Marius Bäurle setzte mit einer starken 180er Schlussbahn zum Angriff an. Willer hielt mit ebenfalls sehr guten 171 Kegel dagegen. Am Ende fehlte ihm bei 2:2 Satzpunkten mit 621 zu 622 Kegel jedoch ein einziger Kegel zum Mannschaftspunkt. So ging Unterharmersbach mit einem 1:2-Rückstand in die Schlusspaarung.

Dort bewegte sich das Hombacher Trio ergebnismäßig nahezu auf einem Niveau, doch gegen die starken Gastgeber war dies insgesamt zu wenig. Chris Dambacher kam auf 596 Kegel und musste sich Bogdan Tudorie mit 622 Kegel geschlagen geben. Jonas Bähr erreichte 599 Kegel, hatte gegen Maximilian Moser und dessen 629 Kegel jedoch ebenfalls das Nachsehen.

Auch Fabian Zimmermann konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Mit 604 Kegel blieb er deutlich unter seinem gewohnten Niveau und traf gleichzeitig auf den Tagesbesten Patrick Krieger. Dieser spielte starke 671 Kegel und gewann das Duell glatt mit 4:0 Satzpunkten.

Damit stand am Ende eine deutliche und schmerzhafte 1:7-Niederlage bei 3622 zu 3756 Kegel fest. Nach dem gelungenen Auftakt folgt für Hombe Eins damit bereits am zweiten Spieltag der erste deutliche Dämpfer.

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