Adrian Rupp und Jonas Willer wechseln zum SKC

Die WM-Bahn war die richtige Bühne für das Willkommensbild. In Schwaz wurden Jonas Willer und Adrian Rupp von Präsi Markus Wacker und Vize Joachim Albrecht Willkommen geheißen.

Bekannt ist es schon lange, doch wollen wir unsere zwei Neuzugänge auch noch offiziell beim SKC Unterharmersbach Willkommen heißen.

In einem Interview haben sich die beiden den Fragen von Präsi Markus Wacker gestellt:
MW: Hallo Ihr zwei, es freut mich, dass Ihr Euch Zeit für ein kurzes Interview nimmt. Addi, fangen wir mit Dir mal an:
Seit wann greifst Du zur Kegelkugel?
AR: Ich kegel seit ich laufen kann, müssten mittlerweile über 20 Jahre sein. Aktiv geworden bin ich logischerweise erst etwas später.

MW: Jonas, wie kamst du zum Kegeln?
JW: Meine Oma und mein Opa haben früher schon gekegelt, wodurch dann meine Eltern auch schon gekegelt haben als ich auf den Welt gekommen bin. So war der Weg auf die Kegelbahn schon vorprogramiert.

MW: Addi, der Kegelsport fasziniert dich weil?
AR: Du kannst über die gesamte Saison hinweg ohne dein Team nichts reißen, es geht nur gemeinsam. Manchmal ziehe ich mein Team mit, aber öfter werde ich mitgezogen😂.

MW: Jonas, wie schaut das bei Dir aus?
JW: Weil es darum geht sich jeden Wurf zu konzentrieren, jeder Wurf ist entscheidend. Ein Spiel kann aber auch von zwei oder drei sehr guten Einzelleistungen gerettet und dann auch gewonnen werden. Dazu ist es faszinierend mit den Fans hinten dran, welche einen lautstark anfeuern.

MW: Addi, und warum hast du dich für den SKC entschieden?
AR: Ich habe im Vorfeld viele gute Kontakte knüpfen können und die Gemeinschaft in Kombination mit der hohen Qualität hat mich fasziniert.

MW: Jonas, was hat für dich den Ausschlag gegeben nach Unterharmersbach zu wechseln?
JW: Der SKC bietet eine sehr sehr gute Perspektive und sehr viele gute junge Spieler für die Zukunft. Dazu hat es mich überzeugt was für Pläne der SKC für mich hat und was hier noch für Vorhaben gibt. Dazu komme ich selber aus Friedrichshafen und Unterharmersbach ist nicht ganz so weit entfernt.

MW: Addi, welches Spiel wirst du nie vergessen – und warum?
AR: Ganz klar: Mit weitem Abstand der Heimsieg mit Eppelheim gegen Zerbst letzte Runde. Das war auf vielen verschiedenen Ebenen sehr besonders für mich und ich habe heute noch Gänsehaut wenn ich an den Tag denke

MW: Gab es einen bestimmten Moment der dich von einem Wechsel überzeugt hat?
JW: Ja, den gab es bereits schon vor ein paar Monaten. In den ersten Gesprächen als es um das Thema ging und ich erfahren habe was für einen Plan die Trainer mit mir haben und welche Rolle ich spiele werde. Aber auch die Jungs, welche eine recht gute Freundschaft zu mir pflegen. Wir verstehen uns echt gut und da wurde die Frage “Na, wie sieht es bei Dir aus mit einem Wechsel, Jonas?” natürlich mehrfach gestellt. Dazu hab ich vor ein paar Jahren auf einem Geburtstag schon zu Katrin gesagt “Irgendwann werde ich in Unterharmersbach spielen.”

MW: Addi, was nimmst du aus deiner Zeit beim VKC Eppelheim mit?
AR: In Eppelheim wurde ich zu dem Menschen und Kegler der ich heute bin. Vor Allem nehme ich aber mit, dass du auch als ganz kleiner Stern trotzdem der hellste am ganzen Himmel sein kannst.

MW: Jonas, worauf bist du in deiner bisherigen Karriere besonders stolz?
JW: Da gibt es einiges. Dass ich mit zehn oder elf Jahren im letzten Wurf eine Acht gespielt habe wodurch ich Württembergischer Meister wurde. Und, dass ich mit der U18 Deutscher Vize-Meister wurde, Deutscher Meister der U18 zu werden mit einer 201 Bahn und 680 Kegel. Der EM Sieg mit dem Team, als auch der WM Sieg mit dem Team und zusätzlich der Weltrekord, dazu noch die Goldmedaille im Sprint bei der EM. Aber auch die Silbermedaille bei der WM nach einer Verletzung.

MW: Addi, Deine Ziele mit dem SKC sind?
AR: Ich persönlich möchte wieder konstanter auf höherem Niveau als die letzten Jahre spielen. Und als Team gibt es früher oder später wieder ein großes Ziel: Hombe wieder international!

MW: Jonas, welche Ziele gabe ich mit dem Neuen Verein?
JW: Das internationale Geschäft reizt mich da mal rein zu schnuppern und zu erfahren wie das ganze dort abläuft: Die Stimmung, die Nervosität und so weiter. Und vielleicht Zerbst zu jagen oder zu ärgern wie letzte Saison bereits.

MW: Addi, worauf freust du dich in Unterharmersbach am Meisten?
AR: Ganz kurz: Auf die gemeinsame Zeit und jeden Samstag den ich im Schwarzwald verbringen darf.

MW: Jonas, gibt es etwas, worauf Du Dich am Meisten freust?
JW: Ich freue mich auf die Jungs: Endlich mal mit Fabi, Jonas und all den anderen zu spielen. Da es meistens bei der Nationalmannschaft für mich nicht gereicht hat. Aber auch auf die tollen Heimspiele mit dem tollem Publikum, welches einen lautstark unterstützt und nach vorne treibt. Aber auch auf die Trainer, welche mich hoffentlich wieder auf die richtige Spur bringen und ich mich weiterentwickeln kann.

MW: Zum Schluss: Was sollten, beziehungsweise dürfen, die Leute über Adrian Rupp wissen?
AR: Das nicht jedes Wort, was von mir stammt, ernst genommen werden sollte😅

MW: Jonas, was sollen die Leute über Dich wissen?
JW: Ich denke, viele wissen gar nicht, dass die letzten Jahre für mich nicht immer einfach waren. Die Trennung meiner Eltern und einige Entscheidungen, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann, haben mich sehr beschäftigt. Wie viele wissen, war mein Papa zu dieser Zeit gleichzeitig auch mein Trainer, was die ganze Situation natürlich nicht einfacher gemacht hat.
Es ging sogar so weit, dass ich zeitweise darüber nachgedacht habe, eine Pause vom Kegeln einzulegen, weil ich einfach keine Freude mehr daran hatte. Umso dankbarer bin ich meinem letzten Trainer Heiko Funk. Er hat mich in dieser schwierigen Zeit unglaublich unterstützt, sich viel Zeit für mich genommen und mir die Freude sowie den Ehrgeiz am Kegelsport zurückgegeben, die mich bis heute antreibt. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein.
Ich habe noch viele sportliche Ziele vor Augen, die ich gemeinsam mit dem Hombe, aber auch persönlich erreichen möchte. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und die Zeit beim SKC Unterharmersbach. Außerdem bin ich meiner Familie und meinen Freunden von Herzen dankbar, dass sie mich auf diesem Weg unterstützen und immer hinter mir stehen.

MW: Vielen Dank euch beiden für die offenen und persönlichen Worte. Es freut mich sehr, euch nun auch online beim SKC Unterharmersbach willkommen heißen zu dürfen. Ich wünsche euch für eure Zeit bei uns im „Hombe“ genau das, was euch wichtig ist: sportlichen Erfolg, viele unvergessliche Momente, vor allem aber ganz viel Spaß am Kegeln und Freude in unserer Gemeinschaft. Auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit – Herzlich willkommen beim SKC Unterharmersbach und Gut Holz!

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